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Faktenvergleich, geprüft am 5. September 2026

DTAD Alternative: Tendit im Vergleich

DTAD ist ein Ausschreibungsdienst mit über 12.000 Quellen, seit rund 25 Jahren am Markt und laut eigener Angabe von mehr als 5.500 Unternehmen genutzt.

Wer nach einer DTAD-Alternative sucht, hat meist einen der größten Ausschreibungsdienste im deutschsprachigen Raum im Einsatz oder getestet und fragt sich, ob ein spezialisiertes Werkzeug für IT-Dienstleister die bessere Wahl ist. Dieser Vergleich stellt beide Angebote anhand der veröffentlichten Fakten nebeneinander.

DTAD und Tendit im Überblick

Alle Angaben zu DTAD stammen von der Website des Anbieters und wurden am 5. September 2026 geprüft. Was dort nicht steht, ist als „nicht angegeben" markiert. Preise netto.

KriteriumDTADTendit
QuellenÜber 12.000 Quellen, Deutschland, DACH und EUÜber 100 Vergabeportale in Deutschland, Österreich, der Schweiz und EU-weit (TED)
ZielgruppeBranchenübergreifend, Dienstleister, Händler, Hersteller, BauunternehmenIT-Dienstleister, die an die öffentliche Hand verkaufen
KI-MatchingSemantische Suche mit Lernfunktion, KI-Assistent für DokumentenanalyseEin KI-Agent pro Dienstleistung liest die Vergabeunterlagen und bewertet die Passung zum Leistungsprofil, kalibriert am Feedback des Kunden
EignungsprüfungExtraktion von Eignungs- und Zuschlagskriterien durch den KI-AssistentenEignungskriterien werden je Ausschreibung als Prüfliste ausgegeben
AngebotserstellungNicht angegebenAngebotserstellung aus den Vergabeunterlagen und den eigenen Nachweisen (Pro und Advanced)
Wettbewerber und ZuschlägeWettbewerber-Monitoring und historische VergabedatenMarket Intelligence: Wettbewerber, Zuschläge und auslaufende Verträge (Pro und Advanced)
PreisAuf Anfrage, keine Preisliste auf der WebsiteBase 199 €, Pro 299 €, Advanced 499 € pro Monat (netto), Jahresabo mit zwei Monaten geschenkt
Testphase„Unverbindlich testen“, Dauer nicht angegeben14 Tage kostenlos
HostingDatenverarbeitung ausschließlich in Deutschland, DSGVO-konformGehostet in Deutschland, DSGVO- und EU-AI-Act-konform

Quelle für DTAD: www.dtad.com/de, abgerufen am 5. September 2026. Änderungen bitte an bruno.polster@isarai.de.

Was DTAD gut macht

  • Sehr breite Abdeckung: „über 12.000 Quellen“ und „99,99 % aller öffentlich publizierten Ausschreibungen aus Deutschland“ laut Website.
  • Historische Vergabedaten und Wettbewerber-Monitoring über viele Jahre, dazu API und Datenexport.
  • KI-Assistent für die Dokumentenanalyse und semantische Suche mit Lernfunktion.
  • Etablierter Anbieter mit großem Kundenstamm, darunter Konzerne und öffentliche Unternehmen.

Wo Tendit anders arbeitet

  • Tendit ist auf IT-Dienstleister zugeschnitten. Ein Agent pro Dienstleistung liest die Unterlagen und bewertet die Passung zum eigenen Leistungsprofil, statt Suchbegriffe zu filtern.
  • Preise stehen öffentlich auf der Website: 199, 299 oder 499 € pro Monat. Bei DTAD gibt es Preise nur auf Anfrage.
  • Tendit lässt sich 14 Tage kostenlos testen und ist monatlich kündbar.
  • Angebotserstellung aus den Vergabeunterlagen und Market Intelligence sind in den Plänen Pro und Advanced enthalten.

Wann DTAD die bessere Wahl bleibt

  • Unternehmen außerhalb der IT, etwa Bau, Handel oder Hersteller, für die DTAD eigene Branchenlösungen anbietet.
  • Teams, die eine möglichst vollständige historische Datenbank und eine API für eigene Auswertungen brauchen.
  • Konzerne mit mehreren Geschäftsbereichen, die einen einzigen Dienst für alle Branchen suchen.

Wann Tendit passt

Tendit ist für IT-Dienstleister gebaut, die öffentliche Aufträge in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder EU-weit gewinnen wollen und dafür nicht nur suchen, sondern qualifizieren und Angebote vorbereiten. Ein Agent pro Dienstleistung liest die Vergabeunterlagen, gibt die Eignungskriterien als Prüfliste aus und lernt aus dem Feedback zu jedem Treffer. Ab dem Plan Pro kommen Angebotserstellung und Market Intelligence dazu.

Welche passenden Ausschreibungen Sie in den letzten Monaten übersehen haben, zeigt das kostenlose Ausschreibungssuche-Tool in unter 60 Sekunden. Die Plattformlandschaft insgesamt ordnet der Artikel Vergabeplattformen im Vergleich ein.

Häufige Fragen zu DTAD und Tendit

Was kostet DTAD?
DTAD veröffentlicht keine Preisliste. Laut den Geschäftsbedingungen ist die Nutzung für Auftraggeber kostenlos, Auftragnehmer schließen ein gesondertes Abonnement ab, dessen Preis sich aus der bei Vertragsschluss gültigen Preisliste ergibt. Tendit nennt seine Preise offen: 199, 299 oder 499 € pro Monat netto.
Deckt Tendit genauso viele Quellen ab wie DTAD?
Nein. DTAD nennt über 12.000 Quellen, Tendit über 100 Vergabeportale in Deutschland, Österreich, der Schweiz und EU-weit. Für IT-Ausschreibungen der öffentlichen Hand reicht das aus, weil diese über die zentralen Bekanntmachungsportale laufen. Wer Ausschreibungen privater Auftraggeber oder aus dem Bau braucht, ist bei DTAD besser aufgehoben.
Kann ich beide Dienste parallel testen?
Ja. DTAD bietet einen unverbindlichen Testzugang, Tendit 14 Tage kostenlos. Ein sinnvoller Test: dasselbe Leistungsprofil in beiden Systemen anlegen und nach zwei Wochen vergleichen, welche Treffer Sie tatsächlich bearbeitet hätten.

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